| 1927 | Geboren am 19. April am Pfaffenberg bei Obervellach im Mölltal in Kärnten. |
| 1947 | Matura an der Baufachschule in Villach. Durch seinen Deutschprofessor wurde die Begeisterung für den Lehrberuf geweckt. Daher: |
| 1948 | Matura im Abiturientenjahrgang an der Lehrerbildungsanstalt in Wien.Ab Herbst Lehrer an der neugegründeten Versuchshauptschule von St. Jakob im Rosental mit den Fächern Mathematik, Darstellende Geometrie und Knabenhandarbeit. Auf langen Wanderungen im Rosental und entlang der Drau führt er eingehendeGespräche über die Kunst mit einem in der Malerei erfahrenen Kollegen.Auch imponieren ihm sehr die "feschen, lebendigen Lehrerinnen", die allemalen. Ihr Enthusiasmus steckt ihn an. Theorie und Praxis führen zum Beginn einer Malerkarriere. |
| 1952 | Ausstellung "Junge Kärntner Begabungen" im Künstlerhaus Klagenfurt. Der Erfolg weckt den Wunsch nach einer professionellen Ausbildung. |
| 1954 | Diensttausch nach Wien, um an der Akademie der bildenden Künsteals Werkstudent studieren zu können. Studium bei Prof. R.C.Andersen. |
| 1962 | Lehrberuf aufgegeben, um voll als freischaffender Künstler arbeiten zu können. |
| 1964 | Juni: Diplom an der Akademie am Schillerplatz, überreicht durch Rektor Prof. Herbert Boeckl. Ab Juli Aufenthalt im damals leerstehenden Schloß Rosenau, einem idealen Platz für die großflächige Landschaftsmalerei. 1964 und 1965 entstehen die "Grünen Bilder", Bäume, Hügellandschaften. |
| 1966 | Neues Motiv: Die Sandgrube bei Schloß Rosenau. In den Jahren bis 1971entstehen zahlreiche "Bilder aus der Sandgrube". |
| 1967 - 1969 |
Assistent an der Akademie am Schillerplatz bei Prof.Gustav Hessing. Durch eine Pantomime findet er sein zweites zentrales Thema:Tanz. Langjährige Studien bei Ballett-Training und Aufführungen in derStaatsoper Wien. Sommer: Ölmalerei in der Landschaft, später auch mit Tanz. Winter: Tanzblätter im Atelier: anfangs Beizen, dann farbige Tusche auf Papier. |
| 1969 | Dezember bis Juni 1970: Studienaufenthalt in Venedig: Tizian, Tintoretto,Veronese. |
| 1972 | Erstmals Tanzbilder im Freien, in der Sandgrube. Schloß Rosenau wird renoviert, daher |
| 1973 | Übersiedlung des Sommerateliers in ein altes Bauernhaus in Oberstrahlbachbei Zwettl. Erstes Thema: Aufragende Wurzeln umgestürzter Bäume. |
| 1974 - 1975 |
Neue Themen: Bauernhäuser, Kornmandeln, Strohpinkerln,Teichbilder, alte Apfelbäume bei Dürnhof. |
| 1976 | Einziges Motiv: Felsen im Kamp bei Uttissenbach. |
| 1980 | Landschafsfries, 50 Meter lang. Auftrag für das neue Gebäude der Pensions-Versicherungsanstalt der Angestellten in Wien 2. |
| 1981 | Fahrende Werkstatt mit Traktor und Anhänger - Rundumsicht des Motives - dynamische Figuration nun auch in der Landschaftsmalerei. |
| 1982 | Großformatige Tanz-Bilder auf Molino, zuerst mit Stoff-Farben, dann mit Acryl. |
| 1983 |
Beginn der großen Nacht- und Feuerbilder in der Sandgrube. |
| 1984 | Brennende Wurzelstöcke, Sand- und Asche-Bilder. Verleihung des Ehrentitels "Professor" wegen seines eigenständigen künstlerischen Weges. |
| 1988 | Winter: Weiße Bilder - Schnee und Rauhreif. |
| 1993 | Dezember: Auflösung des Ateliers in Oberstrahlbach. Abschied vom Waldviertel. |
| 1994 | Sommer in Kärnten: Bilder aus der Rabisch-Schlucht. Suche nach einem neuen Malerquartier in der Mani auf der Peloponnes. |
| 1995 | Aufenthalt im Olivenhain auf der Mani - Landschafts- und Tanzbilder. |
| 1996 | Aufenthalt in der Toskana, im einsamen Hügelland nördlich von Volterra. Sandsteinabbrüche "Le Balze". |
| 1997 | Rückkehr ins Waldviertel: Sommeratelier in Uttissenbach. Sandgrube bei Uttissenbach, Kornmandln, Kleehäuseln. Tänzerinnen - vor Feuer, vor Felsen, in der Sandgrube, im aufgelassenen Steinbruch bei Merzenstein. Nacht, Feuer, Felswände, Tanz - Bilder einer radikalen Verwandlung.Herbst, Winter, Frühjahr: Im Wiener Atelier: Metamorphosen des Tanzes. Farbige Tusche auf Papier. |
| 2002 |
Im September, anläßlich des 75. Geburtstages, erfolgt die Präsentation wesentlicher Bilder des Lebenswerkes in der Österreichischen Galerie im schönen Barockschloß Oberes Belvedere in Wien. Es erscheint ein Buch zur Ausstellung mit eindrucksvollen Farbaufnahmen der pastosen Gestaltung von Jochen Littkemann, Berlin, sowie einem Text von Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina, Wien |
| 2003 | Ein idealer heißer und trockener Malersommer, trotzdem wegen der Gesundheit in diesem jahr kein einziges Ölbild |
| 2004 |
Im Oktober eine Ausstellung in der Galerie Welz in Salzburg. |
| 2005 | Im April eine Ausstellung in der Galerie Magnet in Wien. |
| 2007 |
Ausstellungen zum 80. Geburtstag: Am Donnerstag, dem 19. April, 19 Uhr, in den Räumen von Hartmann Optik, Wien 1, Singerstraße 8, Eingang Liliengasse. Am Donnerstag, dem 24. Mai, um 18 Uhr 30, eröffnet die Galerie Magnet im schön renovierten Palais Fugger am Theaterplatz 5 in Klagenfurt ihre Schau. Dauer Juni/Juli. |